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MINT-Tage mal anders

MINT-Tage mal anders
Lautes Getrubel, interessante Versuche und Experimente, wie Elefantenzahnpasta oder Schleim werden von Schülern in der Aula des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums Telgte vorgestellt. Schüler bestaunen die Projekte und eine Jury geht herum und bewertet. So war es zumindest in den letzten Jahren. 
Denn alle zwei Jahre findet am MSMG der MINT-Tag statt. Das heißt die Schüler können Projekte aus den Fächern Mathe, Informatik, Naturwissenschaften also Biologie, Physik, Chemie und Technik vorstellen. Aber dieses Jahr sah es anders aus. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist eine volle Aula nun mal nicht möglich. Deswegen haben sich die Lehrer eine Alternative überlegt: eine digitale MINT-Woche.
Die Schüler hatten Zeit ihre Projekte zu entwickeln und, da es keine Live-Präsentation geben kann, haben alle einen Lehrfilm erstellt. „Es schult die Schüler und zeigt ihnen, wie man einen Film aufbaut. Dazu setzten sie sich sehr präzise mit dem Thema auseinander“, betont der Lehrer Philip Austermann. 
Er gehört zur Fachschaft der Naturwissenschaften und ist der MINT-Koordinator am MSMG. Er unterstützte mit weiteren Lehrkräften die Schüler bei ihrer Arbeit mit den Videos. Denn es ist wichtig zu beachten, das wichtigste Material in drei Minuten zu verpacken. Aus den Lehrern der Fachschaft wird sich auch die Jury zusammensetzten. Sie bewerten die Filme in dieser Woche und vergeben Geld- sowie Sachpreise. „Wir haben um die 20 Lehrfilme und coole Ergebnisse“, so Austermann stolz. 
Die Links zu den einzelnen Projekten waren die ganze Woche auf der Homepage der Schule. Dort klickte man den gewünschten Link an und wurde zum Video auf Youtube weitergeleitet.
Dort findet man auch das Lehrvideo von Ferdinand Heiders Gruppe aus der Stufe 9. Er beschäftigte sich mit dem Thema, wie man Feuer macht. Dazu standen Aspekte im Raum, wie Feuer früher gemacht wurde und welche Möglichkeiten heute da sind. „Bei uns war das Aufwändigste, mit Hilfe eines Feuersteins eine Flamme herzustellen, da immer nur Funken entstanden sind, die wir auch mit Hilfe von Zunder nicht zum Brennen bringen konnten. Generell war das Aufwändigste aber das Schneiden des Videos, was insgesamt zwei Stunden in Anspruch genommen hat“, erzählt der Schüler. 
Und auch Aylin Aydin aus der Stufe 9 entwickelte etwas für die digitale MINT-Woche. Sie stellte mit ihrer Gruppe Farbe her und sie färbte etwas. „Das Projekt war schon ein wenig aufwändig, da die Farbe immer trocknen musste und man beim Schneiden des Videos auf mehrere Sachen achten musste“, so die Gymnasiastin. 
Philip Austermann ist froh, dass so viele an der digitalen MINT-Woche teilgenommen haben und doch einige Motivation hatten trotz der aktuellen Lage. „Klar fehlt das Schöne, Lebendige am eigentlichen MINT-Tag, aber es ist eine gute Alternative. Dennoch würde ich es nur zusätzlich machen“; so der Lehrer. 
Das sieht Ferdinand Heider ähnlich, denn das Projekt war so mit etwas mehr Aufwand verbunden: „Ich finde diese Alternative ist eine gute Abwechslung. Jedoch war es schon sehr aufwändig und man musste viele Versuche aufnehmen und zusammenschneiden. Allerdings fand ich auch, dass es sehr Spaß gemacht hat und es eine gute Abwechslung zum normalen Homeschooling Alltag war.“
Da stimmt auch MSMG-Schülerin Aylin Aydin zu: „Ich finde diese Alternative aufwändiger. Man muss mehr Zeit in Anspruch nehmen, da man noch Fotos und Videos während des Prozesses erstellen muss und danach noch ein kleinen Film fertigstellen muss.“
 
Von Franziska Ix
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