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„Erziehung und Unterricht umfassen die personale, soziale und eine auf die Ziele des Bildungsgangs bezogene fachliche Bildung. Sie finden im Rahmen eines ganzheitlichen Prozesses statt, der die Persönlichkeit des Kindes und Jugendlichen ernst nimmt“.

Dieses Zitat aus den Richtlinien des Gymnasiums rückt die Beachtung und Förderung des Individuums im schulischen Lebensbereich in das Blickfeld. Lernen ist ein ganzheitlicher Prozess, der durch vielfältige Erfahrungen gefördert, aber auch blockiert werden kann.

Im Schulalltag erfahren wir, dass unsere Schüler und Schülerinnen zunehmend individueller werden, d.h. sie haben sehr spezielle Fähigkeiten oder auch speziellen Förderungsbedarf. Da ist dann die Hilfestellung und menschliche Begleitung durch die Lehrer und Lehrerinnen notwendig. Das ist in einer großen Gruppe wie der Klasse nur sehr begrenzt möglich. Deshalb bietet das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium im Rahmen seines Beratungs– und Förderungsangebots als Maßnahme der pädagogischen Einzelförderung die Arbeit am Tonfeld® an.

Diese Arbeit ist eine individuelle Begleitung auf dem Entwicklungsweg des Kindes bzw. Jugendlichen. Besonders in stressigen Lebensphasen ist diese Begleitung hilfreich: bei gravierenden Veränderungen der Familienstruktur, bei besonders begabten Kindern, die ihr Potential im Klassenverband wenig ausschöpfen können, zur Förderung der Beziehungsfähigkeit, als Hilfe zur Entwicklung und Entfaltung der eigenen Möglichkeiten, die gelebt werden wollen.

Das Tonfeld ist ein flacher, rechteckiger Holzkasten, ca. 38 mal 42 cm groß, gefüllt mit sechs Kilogramm feuchter, plastizierbarer Tonerde. Neben dem Tonfeld steht eine Schale mit Wasser.

Die erste Begegnung mit dem Ton zeigt, wie unterschiedlich die Schüler und Schülerinnen sich selbst und der Welt begegnen. So kann der Ton ganz vorsichtig mit einem Finger berührt werden, kräftig mit der ganzen Hand gegriffen oder tastend und streichend, sinnlich genießend erfahren werden. Aus dieser Anfangsbewegung entwickelt sich im Verlauf mehrerer Stunden ein Prozess der Gestaltung des Tons, in dem neue Möglichkeiten ergriffen werden, alte Verhinderungen gespürt und überwunden werden.

Am Ende einer jeden Tonfeldstunde steht das gemeinsame Betrachten und Staunen des Arbeitenden und Begleiters über das, was Gestalt gewonnen hat.

Die Arbeit am Tonfeld® wurde in den 70ger Jahren von Heinz Deuser, Professor an der Fachhochschule für Kunsttherapie in Nürtingen, entwickelt. Sie basiert auf der Tiefenpsychologie nach C.G. Jung, auf V. von Weizsäckers „Gestaltkreislehre“ und den Arbeiten F.Sanders und J.Krügers im Bereich der Wahrnehmungs- und Gestaltpsychologie sowie auf den psychoanalytischen Arbeiten D.W.Winnicotts.

In der Schule sind die Kinder und Jugendlichen vielfältig gefordert: vom schulischen Lernstoff, von den Beziehungen zu Mitschülern und Lehrern und mit dem Beginn der Adoleszenz in besonderer Weise von der Begegnung mit der Welt und der Suche nach der eigenen Position darin. Das Leben in der Schule ist ein Beziehungsgeschehen.

A. Dannenberg

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