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Wirtschaft

Englischkurs an der Börse

Englischkurs an der Börse
Wild gestikulierende und hektisch rufende Menschen rennen in einer Halle hin und her oder beobachten nervös große Anzeigetafeln: Diese Aufzeichnungen aus dem Archiv der Düsseldorfer Börse sahen 24 Schülerinnen und Schüler des Wahlkurses „English for work & travel“ vom MSMG Telgte. Am 21. April besuchten sie mit zwei Lehrern im Rahmen einer Exkursion das japanische Viertel in Düsseldorf und anschließend die dortige Börse.

Während der Führung durch die größte japanische Population in Europa konnten sich die Schüler japanische Läden angucken und zum Schluss ungewöhnliche Snacks wie Krabbenchips in einem Supermarkt kaufen.

Danach ging es für sie weiter zur Börse in der NRW-Landeshauptstadt, wo sie von Thomas Strelow empfangen wurden. Zur Einführung wurde der zu Beginn erwähnte Filmausschnitt gezeigt, der das Chaos aber auch die Nostalgie des früheren Börsengeschäfts darstellte.

„Falls ihr erwartet, die Börse so zu erleben, muss ich euch enttäuschen.“, sagte Strelow, der dem Kurs in einer einstündigen Präsentation den Aufbau der heutigen Börse sowie die dort gehandelten Wertpapierarten vorstellte. Zunächst erklärte er, dass die Börsen heute computergestützt arbeiteten. Das sei nicht nur für die Börsenhändler, sondern auch für Privatanleger hilfreich, da man so die aktuellen Aktienkurse zu jeder Zeit im Internet abrufen könne. „Früher kamen die Menschen zu den Infos, heute kommen die Infos zu den Menschen.“, so Strelow.

Der Spruch „Von dir!“ und das erwiderte „An dich!“, mit dem jedes Geschäft in der früheren Börse besiegelt wurde, werde nun ebenfalls per Mausklick getätigt. Kurioserweise nutzen die Börsenhändler in Düsseldorf dabei immer noch ein Stück „alte Börse“: Teile vom Laminatboden der ehemaligen Halle wurden zu Mousepads umfunktioniert.

Außerdem wurden den Schüler die verschiedenen Anlagemöglichkeiten in Aktien, Fonds oder Unternehmensanleihen veranschaulicht und die jeweiligen Vor- und Nachteile erläutert. Besonders betonte Strelow: „Kapital sollte nur investiert werden, wenn es für einen langen Zeitraum nicht benötigt wird.“ Ein womöglich wichtiger Hinweis, ist den Jugendlichen doch die Verfilmung „Wolf of Wall Street“ über den vermeintlich leichten und schnellen Aufstieg eines jungen Börsenmaklers bekannt...

Nachdem die Köpfe voll und das Prinzip einer Börse verstanden waren, erhielten die Schüler noch die Gelegenheit, für zwei Stunden die Shopping-Möglichkeiten Düsseldorfs zu nutzen oder sich bei strahlendem Sonnenschein an der Rheinpromenade aufzuhalten.

Tom Piendl







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