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Die Sprachen im Verlgeich


Latein

1. Warum Latein lernen? Wie Latein lernen?
Es ist Ziel des Lateinunterrichts, lateinische Texte zu verstehen. Während der Unterricht in den modernen Fremdsprachen (z.B. Englisch und Französisch) vorwiegend auf aktive Sprachbeherrschung in Wort und Schrift ausgerichtet ist, wird im Lateinunterricht grundsätzlich am vorgegebenen fremdsprachigen Text gearbeitet; im Allgemeinen wird nicht in lateinischer Sprache, sondern über lateinische Sprache und Inhalte gesprochen; die Unterrichtssprache ist Deutsch. Die Texte des Lehrbuches bieten eine auch gerade für jüngere Schüler faszinierende „Zeitreise“ in die damalige Alltagswelt, ihre Mythen und Geschichte(n), deren Bezug und Bedeutung für unsere heutige Welt immer wieder deutlich wird. Faszinierend für die Lateinschüler der Jg. 10 (EF) ist die Erfahrung der antiken Welt vor Ort im Rahmen einer realen Reise nach Rom.
Um lateinische Texte zu verstehen, ist es erforderlich, den Text zu erschließen, die Textaussage in die Muttersprache umzusetzen und sie zu interpretieren. Daher ist es einerseits notwendig, die Bedeutung lateinischer Wörter und Wendungen sowie das Formen- und Regelsystem der lateinischen Grammatik zu lernen und genau zu beachten. Andererseits muss der Schüler aber auch lernen, den Gesetzen der deutschen Sprache zu folgen. Außerdem werden Kenntnisse in antiker Kultur, Geschichte und Philosophie vermittelt, die heute aktueller denn je sind.
Der Lateinunterricht analysiert in konzentrierter und geduldiger Arbeit die Ausdrucksmöglichkeiten der lateinischen und deutschen Sprache und vergleicht. Der lateinische Sprachunterricht vermittelt daher in besonderer Art und Weise auch die Gesetzmäßigkeiten der eigenen Muttersprache Sprache und befähigt dazu, diese bewusst und differenziert zu gebrauchen. Neben dieser sprachlichen Ausdrucksfähigkeit trainiert der Lateinunterricht aber auch das analytisch-systematische Arbeiten im Allgemeinen, das klare Denken und die Lesefähigkeit – wichtige Lern- und Arbeitskompetenzen, die bei Schülern ohne Lateinkenntnisse nachweislich deutlich geringer ausgeprägt, jedoch für Beruf und Studium von großer Bedeutung sind – Latein ist damit ein einzigartiges Sprungbrett für zahlreiche Herausforderungen der Zukunft. Ganz „nebenbei“ liefert der Lateinunterricht grundlegende Hilfen für das Erlernen weiterer Fremd- und Fachsprachen.
Der Lateinunterricht führt zu einer ersten Begegnung mit den literarischen Zeugnissen der antiken Kultur und ihres Fortwirkens in der europäischen Geschichte und stellt somit die Frage nach dem eigenen Standort; er macht Angebote zur Selbstorientierung und -besinnung und ermöglicht durch die historische Distanz lateinischer Texte Einblicke in die Geschichtlichkeit der eigenen Existenz, der (abendländisch-)europäischen Kultur und Identität sowie der Lebensordnung unserer Zeit und trägt damit entscheidend bei zur Entwicklung einer eigenen, persönlichen Identität und zur Herausbildung eines klaren individuellen Standpunktes – in der modernen globalisierten Welt ein Aspekt von großer Bedeutung.

2. Die Bedeutung des Latinums
Bei Beginn des Lateinunterrichts in Klasse 6 wird am Ende der Jg. 10 (EF) bei mindestens ausreichender Abschlussnote das Latinum erworben. Das Latinum oder (umfangreiche) Lateinkenntnisse, d.h. in beiden Fällen den Nachweis eines mehrjährigen, abgeschlossenen Lateinkurses, fordern Universitäten und Hochschulen noch immer für zahlreiche Fächer als Studienvoraussetzung trotz landespolitischer Entschlüsse der vergangenen Zeit, z.B. für:
  • nahezu alle geisteswissenschaftlichen und sprachlichen Fächer, wie z.B. für Deutsch, Fremdsprachen, Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichte, kath./ev. Religion, Philosophie, Sozialwissenschaften, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Ägyptologie, Archäologie, Bibliotheks-wissenschaft, Byzantinistik, Indologie
  • Medizin und Pharmazie an einigen Universitäten
  • die philosophischen und theologischen Fakultäten (aber auch anderen Fachbereiche, wie z.B. die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften) für Promotionen
Das Latinum kann außer an Gymnasien auch an den Hochschulen erworben werden. Wir empfehlen aber sehr, das Latinum schon in der Schule anzustreben und warnen vor der zusätzlichen Belastung im Verlaufe des Studiums, die in der Regel einige Semester Verlust (ein gerade für die neuen, modularisierten Studiengänge wichtiger Aspekt) und weitaus geringere Erfolgsaussichten auf den Erwerb des Latinums bedeutet.


Französisch

1. Warum Französisch ab Klasse 6?
Französisch ist eine lebendige Sprache, die auf allen fünf Kontinenten gesprochen wird. Wie alle Sprachen umfasst das Erlernen der französischen Sprache neben Wortschatz und Grammatik die Kultur eines anderen Volkes, seine Denk- und Lebensweise sowie seine Literatur. Die Lernenden können bereits früh eine persönliche Beziehung zur französischen Sprache, zu Frankreich und seinen Bewohnern aufnehmen, z.B.
  • durch Brieffreundschaften;
  • beim Schüleraustausch mit französischsprachigen Schülern (St. André de Cubzac/ Bordeaux);
  • in Sprachferien mit Aufenthalt in französischsprachigen Familien;
  • bei einer Kursfahrt nach Paris in der SEK II;
  • durch einen längerern Auslandsaufenthalt nach dem dritten Lernjahr (Brigitte Sauzay/ programme Voltaire)
Übrigens gibt es auch Kontaktmöglichkeiten mit anderen französischsprachigen Ländern Europas oder außerhalb Europas.
Das bedeutet, dass man Französisch nicht erst für das spätere Leben lernt, sondern dass man es schon während der Schulzeit, und zwar vom Anfang des Lernprozesses an, anwenden kann. Französisch ist ein nützliches, oft sogar notwendiges Verständigungsmittel in der heutigen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Allein in der EU sind vier französischsprachige Länder vertreten, in 35 Staaten der Welt ist Französisch Amts- oder Verkehrssprache. Frankreich ist mit Abstand der wichtigste Handelspartner der Bundesrepublik Deutschland.
Französischkenntnisse sind häufig Voraussetzung bzw. Auswahlkriterium bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz.
Aus lernpsychologischen Gründen bietet sich das Erlernen des Französischen in Klasse 6 an, da Schüler in dieser Altersstufe in besonderem Maße zur Sprachimitation und spontaner Reaktion bereit sind.

2. Wie wird Französisch gelehrt und / oder gelernt?
Die Unterrichtssprache ist überwiegend Französisch. Die Texte des Lehrbuchs orientieren sich an Alltagssituationen im heutigen Frankreich, die dem eigenen Erfahrungsbereich der Schüler bei uns entsprechen.
Je weiter die Spracherwerbsphase fortschreitet, desto mehr werden die Themen zu immer größe-ren Sachfeldern der 'civilisation française' (=Landeskunde) ausgeweitet, um schließlich in Klasse 10 (EF) die Grundlage für die Behandlung von sachkundlichen und literarischen Texten aus dem Bereich der französischen Gesellschaft, Geschichte und Politik in den Grund- und Leistungskursen der Oberstufe zu legen.
Im Zentrum des Französischunterrichts steht die Vermittlung der funktionalen kommunikativen Kompetenzen: Sprechen, Hören/ Hörsehen, Lesen und Schreiben. Das bedeutet, die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich im französischsprachigen Ausland zu verständigen. Im Anfangsunterricht wird die Einführung der neuen Sprache deshalb unterstützt durch Bildfolien und Hör/ Hörsehtexte.

3. Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?
Um sich zusammenhängend in Wort und Schrift ausdrücken zu können, sind ein gutes Gehör für Lautunterschiede, eine gewisse Sprechfähigkeit und -bereitschaft wichtig. Es muss außerdem exakt gearbeitet werden, da die französische Schriftsprache viele veränderliche, grammatisch relevante, jedoch akustisch nicht immer wahrnehmbare Buchstaben aufweist. Darüber hinaus werden Schriftzeichen wie z. B. Akzente verwendet, die in der deutschen Rechtschreibung nicht vorkommen, aber für ein sicheres Beherrschen der französischen Sprache wichtig sind.
Besonders wichtig ist es, neugierig auf moderne Fremdsprachen zu sein und Lust zu haben, diese in kreativen Arbeitsphasen (z.B. Rollenspiele) anzuwenden, sich mit Spontaneität auf das Abenteuer „Französisch“ einzulassen.
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