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Missio-Truck: Schüler erleben Flucht hautnah

Missio-Truck: Schüler erleben Flucht hautnah

 „Es war mal was anderes und man hat selber gespürt, wie es ist, auf der Flucht zu sein“, sagte eine Schülerin zum Besuch des missio-Trucks. Der Truck stand zwei Tage an unserem Gymnasium. An der Aktion teilnehmen durften Schüler der Klassen neun, der Einführungsphase und ein Kurs der Qualifikationsphase 1. Und in den Pausen haben sich Schüler der Sekundarschule das Mobil neugierig angeschaut.

Doch was ist eigentlich der missio-Truck? Das Bildungsmedium kommt vom katholischen Hilfswerk missio und ist ein großes Infomobil. Es kommt aus Olfen und fährt durch das ganze Bundesgebiet. Das Mobil beschäftigt sich mit dem Thema Flüchtlinge. Es ist spezialisiert auf die Flüchtlinge aus der Demokratischen Republik Kongo.

Die Telgter Schüler hatten jeweils eine Doppelstunde mit Vertretern von missio. Anfangs wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine schaute sich einen kurzen Filmausschnitt an. In diesem ging es um die schlechten bis lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen, unter denen die Menschen und sogar Kinder im Kongo Rohstoffe abbauen. Danach wurde über das Thema Handys und wo die Rohstoffe dafür herkommen gesprochen. Den Schülern wurde klargemacht, unter welchen Bedingungen die Rohstoffe für ihre Handys abgebaut werden.

Der andere Teil der Schüler ist in den Truck gegangen. Anhand einer Karte, die eine Person auf der Flucht darstellte, erlebten sie eine Flucht durch Hörspiele, Videos und Computerspiele hautnah. Dann wurden die Gruppen getauscht.

Misso sammelt auch alte Handys, damit eben auch Rohstoffe zurückkommen können. Am Truck selber stand ein Behältnis, wo Teilnehmer alte Handys spenden konnten.

Außerdem setzt sich missio mit der Aktion Schutzengel für notleidende Menschen im Kongo ein. So gibt es die Möglichkeit, Trauma-Zentren zu bauen, wo Familien Hilfe finden.

Warum der missio-Truck das Telgter Gymnasium besucht hat ist ganz simpel: „Das Thema Flucht wird uns nicht mehr verlassen“, sagt MSMG-Lehrer Alfried Dannenberg. Und außerdem ist es gut für die Schüler, das Thema etwas zu verinnerlichen und auch um Vorurteile abzubauen. „Der Truck ist sehr Erlebnis orientiert und stellt die Situation der Menschen intensiv dar “, betont Dannenberg.

Von Franziska Ix

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