Telefon: 02504 - 73 42 78
E-Mail: gymnasium@msmg-telgte.de

mailsymbolmensa piktogramm
Schriftgröße: +

Aufregende Praktikumstage

Aufregende Praktikumstage

Zwei Wochen lang absolvierten die Neuntklässler ihre Praktika bei verschiedenen Betrieben. Hier sind vier Erfahrungsberichte:

„Ich interessiere mich für Musik und Management“, erklärte Emma Mende, die ihr Praktikum genau aus diesem Grund bei dem Konzertbüro Schoneberg in Münster machte. Die Aufgaben der Telgter Gymnasiastin waren, bei Konzerten kleinere Dinge wie Sitznummern zu verteilen. „Ich gucke den Leuten über die Schulter“, erzählte Emma. Und sie durfte sogar bei zwei Konzerten dabei sein.

Ihre Arbeitszeiten waren variabel, aber in den meisten Fällen war sie von 9 bis etwa 13 Uhr im Einsatz. Der erste Tag war für Emma Mende sehr interessant. Ihr wurde alles gezeigt und vieles über die Geschichte der Agentur berichtet. Ihre Eindrücke waren positiv: „Die Mitarbeiter sind sehr nett und professionell.“ Schule und Praktikum haben ihrer Meinung nach auch Gemeinsamkeiten. „Man lernt ja schon was“, betonte die Schülerin. Wenn sie wählen dürfte, würde sie sich für das Praktikum entscheiden, da sie es spannender findet.

Das Konzertbüro hatte schon öfter Praktikanten. Feste Voraussetzungen, um genommen zu werden, gibt es nicht. Allerdings sollte ein gewisses Interesse für Musik vorhanden sein, da ein Praktikum dort ansonsten eher wenig Sinn macht.


„Man muss aus sich herauskommen können und darf nicht zu schüchtern sein“, gibt Tim-Niklas Tönnies zu bedenken, der Mitarbeiter im RE-Fit Gesundheitszentrum

ist und außerdem für Jonas Gerdemann zuständig war, der sein zweiwöchiges Praktikum dort absolvierte.

Der erste Tag war für den Schüler des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums sehr interessant und ist gut verlaufen. Er wurde von einem Mitarbeiter mit seinem Arbeitsplatz vertraut gemacht. Seine ersten Eindrücke waren sehr positiv: „Es ist alles sehr modern“, erzählte Jonas.

Die Arbeitszeiten des Schülers waren unterschiedlich. Meistens ging es um 8 Uhr los, gegen 12 Uhr hatte er eine längere Pause und am Nachmittag ging es für drei Stunden weiter. Das konnte sich allerdings auch ändern. Seine Aufgaben im RE-Fit waren sehr verschieden: Der Schüler war für kleinere Dinge zuständig. Er half an der Theke oder schaute bei Trainingseinheiten zu. Oder räumte kleinere Bereiche auf und putzte. Außerdem kam er immer wieder mit Kunden ins Gespräch. 

Was gefiel Jonas Gerdemann besser, Schule oder Praktikum? Beides habe seine Vorteile. Aber: „Es ist komplett anders als Schule“, meinte er. Jonas findet die Schule doch anspruchsvoller als das Praktikum. Der Grund, weshalb der Schüler seine zwei Wochen in einem Gesundheitszentrum verbringt, ist sehr simpel: Er treibt selber in seiner Freizeit Sport und kann sich auch gut vorstellen, etwas in dieser Richtung zu machen.

Das RE-Fit nimmt schon seit einiger Zeit Praktikanten. Zwar ist Jonas seit August der erste, allerdings folgen binnen kürzester Zeit weitere. Und die Mitarbeiter freuen sich, Praktikanten aufzunehmen. Das RE-Fit Gesundheitszentrum nimmt aber nicht jeden, nur weil er sportbegeistert ist. Klar, eine gewisse Affinität ist irgendwie schon eine Voraussetzung, aber Verschlossenheit und Schüchternheit sind nicht gerne gesehen. Für das RE-Fit-Team ist wichtig, dass die Praktikanten keine Scheu vor Menschen haben und dass sie auf Leute zugehen können, um diesen zu helfen oder einfach mit ihnen zu sprechen und freundlich zu sein.


Produkte ins Lager bringen, bei Beratungen helfen, Gitarren putzen und Instrumente testen. Das waren einige der Aufgaben, die Silas Kunkemöller bei Musik Produktiv in Laggenbeck erledigte. Von 10 bis 16 Uhr arbeitete der Schüler in dem Fachgeschäft für Musik-Equipment aller Art. Danach weilte er bei seinen Großeltern, ohne die das Praktikum wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre, denn sie leben in dem Ibbenbürener Stadtteil– und Silas wohnte während dieser Zeit bei ihnen. Der Schüler hatte sich allerdings auch für das Praktikum in Laggenbeck entschieden, da er sehr musikbegeistert ist. Da es manchmal schon anstrengende Arbeit war, findet Silas das Praktikum schon etwas anspruchsvoller als Schule, aber eigentlich nicht vergleichbar: „Danach ist man schon geschafft.“ Aus diesem Grund würde er sich eher für die Schule entscheiden. Der erste Tag war für den Schüler natürlich etwas ungewohnt. Nicht alles, was er suchte, fand er direkt. Allerdings hat sich Silas schnell zurechtgefunden, und er war nach kurzer Zeit einarbeitet. Auch seine Eindrücke waren positiv: „Die Mitarbeiter waren sehr nett, und es herrscht ein gutes Arbeitsklima“, erzählte er. Später möchte Silas auch etwas in dieser Branche machen. „Auf jeden Fall etwas mit Musik“, erklärte er.

„Mir war von Anfang an klar, dass ich mein Praktikum in einem Krankenhaus machen will“, erzählte Finja Stange, die ihr Praktikum im St.-Franziskus-Hospital Münster absolvierte.

Die Neuntklässlerin des Telgter Gymnasiums arbeitete zwei Wochen lang in der Pädiatrie. Sie bekam gleich am ersten Tag einen Stationsplan, da ihr Arbeitsort immer wechselte. Die Zeiten waren immer unterschiedlich, abhängig von der Station. Los ging es immer um 8 Uhr. Mittags war meist Schluss. Die Schülerin durfte zur Visite mitkommen, auf der Neugeborenenstation Babys wiegen oder anziehen, oder kleine organisatorische Dinge regeln. „Ich laufe mit den Ärzten mit“, berichtete Finja.

Viele Dinge dürfen Praktikanten nicht erledigen, da können sie nur zuschauen: „Bei Patienten mit interessanten Fällen ist das schon spannend“, sagte Finja. Sie durfte sogar bei zwei Geburten dabei sein. Der erste Tag war für Finja Stange „überwältigend“. „Ich habe viele neue Eindrücke bekommen, und es gab viel zu sehen. Es war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte“, erzählte die Schülerin von ihrem ersten Tag. Sie hat dabei festgestellt, wie abwechslungsreich der Beruf ist und wie viel ein Arzt eigentlich wissen muss.

Den Job im Pflege und Gesundheitsbereich findet die Schülerin auf jeden Fall anstrengender als Schule. Vor allem die geistige Belastung der Ärzte sei sehr hoch. Und auch körperlich war die Arbeit für Finja dort „nicht ohne“. 

Später einmal möchte Finja auch im Bereich Medizin tätig sein. „Ich interessiere mich für die Zusammenarbeit mit Kindern und den medizinischen Bereich“, betonte die Schülerin.

Franziska Ix

 

Bewerte diesen Beitrag:
 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Powered by EasyBlog for Joomla!
joomplu:1832

schulkleidung 300x250

Merian News

Weitere Informationen gibt es in diesen Videos:Meldet Euch!...
Donnerstag, 27.9.18, 19Uhr im Erweiterungsbau
Die Redakteurinnen und Redakteure des Merian Magazins treffen sich don...
Frau Westhues lädt interessierte Schülerinnen und Schüler zur Vorbespr...

alle News anzeigen...

Frankreichaustausch 2018

 

 













Nächste Termine

15Okt
Montag, 15.10.18 - Freitag, 26.10.18
Herbstferien
29Okt
8:00 Montag, 29.10.18 - 13:15 Freitag, 02.11.18
Ordnungsdienst Klasse 7b Kuß/Blo
5Nov
8:00 Montag, 05.11.18 - 13:15 Freitag, 09.11.18
Ordnungsdienst Klasse 7c Rlf/Kret
9Nov
Freitag, 09.11.18 9:35 - 11:20
Q1 Information zu Facharbeit und Projektkursen
12Nov
8:00 Montag, 12.11.18 - 13:15 Freitag, 16.11.18
Ordnungsdienst Klasse 6a Gru/Hid
12Nov
Montag, 12.11.18 15:00 - 19:00
Elternsprechtag alle Jahrgänge

20 Jahre MSMG

Wir machen mit bei:

medienscouts NRW


Wir machen mit bei Jugend debattiert


Comenius Schulpartnerschaft