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Schule in Neuseeland

Gestern fand im E01 eine Präsentation über einen Auslandsaufenthalt in Neuseeland statt. Acht- und Neuntklässler konnten freiwillig zu diesem Vortag gehen. Saskia Tremmel, die als Lehrerin in Neuseeland arbeitet, erzählte rund 45 Minuten über die Schule dort, den Aufenthalt und über ihre eigenen Erfahrungen, denn sie war selbst als Schülerin auf Neuseeland. Sie verlängerte ihren Aufenthalt auf zwei Jahre und machte dort ihr Abitur. Wie sie sagte ging dies ohne große Probleme. Sie erzählte auch, dass Neuseeland generell ein offenes und freundliches Land sei und außerdem das erste auf der Welt, dass Regeln bzw. Ansprüche an Gastfamilien hatte um das Auslandsjahr oder die Monate so angenehm wie möglich zu machen.

Die Schule sei dort auch anders, aber nicht schlechter. Man müsste zwar Schuluniformen tragen, jedoch gab es auch Tage wo man das nicht musste. Dafür geben die Schüler und Schülerinnen ca. einen Dollar, der an wohltätige Zwecke gespendet wird. Was noch anders ist, ist dass die Klassen nach Alter aufgeteilt sind. Mit 13 Jahren wäre man in der neunten Klasse und mit 17 Jahren fertig mit der Schule. Insgesamt geht die Schule 13 Jahre. Das Schuljahr geht von Januar bis Dezember und ist in vier Quartale aufgeteilt. Neuseeländische Schulen legen sehr viel auf Wert auf Sport. Sie bieten sehr viele Sportaktivitäten an und haben einen riesiges Außengelände. Sie haben zum Beispiel ein eigenes Schwimmbecken als auch mehrere Tennisfelder. Was sich sehr von deutschen Schulen unterscheidet ist, dass die meisten Schulen nur einstöckig gebaut sind und in Häuser aufgeteilt sind. Jedes Haus unterrichtet bestimmte Fächer. Die Schüler und Schülerinnen müssen also zu den Räumen mit den jeweiligen Fächern laufen. Außerdem ist es normal, dass Schüler und Schülerinnen mit Behinderungen am normalen Schulleben beteiligt sind. Diese bekommen auch extra Unterstützung, wenn sie sie benötigen.

Frau Tremmel arbeitet an der Geraldine Highschool, die in Geraldine liegt. Dieser Ort hat 2.800 Einwohner. Man ist von dort in einer halben Stunde entweder in den Bergen oder am Meer. Die Schule hat, wie schon beschrieben, ein vielfältiges Angebot an Sportaktivitäten, die aber je nach Jahreszeiten wechseln. Außerdem sind die Fächer dort mehr praktisch orientiert und finden öfter draußen statt. Was Frau Tremmel zu dem noch positiv hervorhob ist, dass man dort mehr auf das spätere Leben vorbereitet wird. Diese Schule hat jährlich acht bis zehn Schüler oder Schülerinnen aus anderen Ländern. Außerdem gehen dort Schüler/innen von sieben bis dreizehn Jahren hin. Mehr Informationen über die Schule findet ihr unter: www.geraldinehs.school.nz

Falls man die Chance zu einem derartigen Auslandsaufenthalt bekommt, schickt man Unterlagen über sich selbst (wie ein ausführlicherer Steckbrief) zu der Schule und diese sucht eine Familie aus, die zu einem passt. Dort verbringt man dann seine Auslandszeit. Wie Frau Tremmel über ihre eigenen zwei Jahre dort berichtete, hatte sie zwei „Gastbrüder“ aus Japan und Thailand. Die leiblichen Kinder der Gasteltern waren schon außer Haus.

Von Carla Büngener

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