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Telgter Schüler bei Demonstration gegen den Klimawandel in Münster

Telgter Schüler bei Demonstration gegen den Klimawandel in Münster

Es ist wichtig, ein Zeichen zu setzen“

Statt am frühen Morgen in der Schule zu sitzen, stand ein Großteil der Abiturienten des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums am Freitag vor dem historischen Rathaus in Münster im Schnee und lief später in Richtung Schloss.

Und warum? Mit vielen anderen Schülern, Studenten und sogar einer Gruppe von Grundschülern demonstrierten die Telgter für konsequentere Klimapolitik. Und das war mit Sicherheit nicht die letzte Demonstration. In Münster waren insgesamt um die 2000 junge Leute dabei.

Organisiert hat diese Demo „Fridays For Future Münster“. Mitglieder der Initiative hielten kurze Reden und spielten Musik ab. Ein Mitglied sagte entrüstet zu dem Vorwurf, dass die Schüler nur demonstrieren, um die Schule zu schwänzen: „Wir wollen gar nicht streiken, aber wir müssen es. Wir tun das für unsere Zukunft.“ Auf diese Worte gab es großes Gejubel.

Schon seit Dezember protestieren weltweit Schüler bei den „Freitagen für die Zukunft“ für wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel. Ins Leben gerufen hat diese Aktion die 16- jährige Schwedin Greta Thunberg.

Die Telgter Abiturienten organisierten ihre Teilnahme an der Demo in Münster selbst. Sophia Allemeyer, Tom Piendl und Thilo Werner fragten beim Schulleiter des MSMG nach einer Beurlaubung für die Schüler. Sie konnten dann ein Formular ausfüllen. Der Großteil der Schüler fuhr gemeinsam per Zug nach Münster. „Wir haben auf die Demo aufmerksam gemacht und unser Schulleiter Herr Voß hat uns auch sofort unterstützt“, betonte Sophia Allemeyer. Harald Voß erklärte: „Die Schüler demonstrieren und lernen dabei ja auch etwas. Sie erfahren so ein wichtiges Element der Demokratie.“

In Münster war dann richtig was los. Die Schüler stemmten bunte Schilder mit Sprüchen wie „Klimaschutz statt Kohlenstoff!“ oder auch „You are never too small to make a difference!“ in die Höhe. Außerdem riefen sie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ und „Wer nicht hüpft, der ist für Kohle!“ Daraufhin fingen 2000 junge Menschen an zu springen.

Viele der Telgter Schüler fanden es gut, dabei gewesen zu sein. „Es ist wichtig ein Zeichen zu setzen“, betonten Leon Brombach und Jana Bellina. „Politiker sollen merken, dass man endlich etwas ändern muss“, sagte Timea Struwe. Leona Mors fand: „Es ist ein wichtiges Thema, das alle betrifft.“

Und was tun die Telgter Schüler selber für das Klima? Einiges, zum Beispiel nicht so viel Auto fahren, Plastiktüten ablehnen und lieber Jutebeutel benutzen, aber auch auf den Fleischkonsum achten und Arbeitszettel per Mail verschicken, um kein Papier zu verbrauchen.

Was ist Fridays For Future Münster?

Fridays For Future Münster ist laut eigener Aussage eine Bewegung, die entstanden ist, weil immer mehr Schülerinnen und Schüler unzufrieden mit der aktuellen umweltpolitischen Entwicklung sind. Eine Bewegung, die nicht einsieht, zur Schule zu gehen, während gleichzeitig die Zukunft zerstört wird. Ihr oberstes Ziel ist mehr Klimaschutz.

Franziska Ix

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