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Talea Wortmann feiert ihr erstes Weihnachten in den USA

Talea Wortmann feiert ihr erstes Weihnachten in den USA
Seit August sind Finja Leifeld, Insa John und Talea Wortmann vom Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium als Austauschschüler in Telgtes Partnerstadt Tomball. Hier erzählt Talea Wortmann über ihr Weihnachtsfest.
„Eigentlich war die Weihnachtsstimmung immer gut. Aber ich persönlich war den ganzen Monat nicht richtig in Stimmung“, berichtet Talea. Der Grund dafür war aber auch, dass es in Tomball zu dieser Zeit ziemlich warm war. Es waren immer so 15 bis 22 Grad und das ist für Weihnachten doch untypisch. Zumindest für die Telgter Schülerin.
Es war aber auch so, dass Talea Wortmanns Familie das Fest nicht besonders groß feierte. Das Haus war auch nicht so richtig weihnachtlich dekoriert bis auf einen Baum. Dabei wird in Amerika zu Weihnachten oft bunt geschmückt mit vielen Lichtern. Und im Gegensatz zu anderen Familien, in denen die Kinder mit Geschenken überhäuft werden, bekam bei Talea am Weihnachtsmorgen jeder ein Geschenk. „Meine Gastfamilie kommt ursprünglich aus Mexiko und ist dort auch eigentlich jedes Jahr über Weihnachten. Aber dieses Jahr eben nicht“, betont Talea.
Es war für die Telgterin auf jeden Fall etwas ganz anders, denn in Deutschland feiert sie Weihnachten immer etwas größer: „Bei uns ist es ein großes Fest und jeder zieht sich schick an, es gibt tolles Essen und alle haben viel Spaß.“
Natürlich gab es in Tomball in der Vorweihnachtszeit auch einige weihnachtliche Aktionen. Talea war zum Beispiel bei einer Weihnachtsfeier von der Schule und hat auch mit anderen Schülern Secret-Santa gemacht. Das ist in Amerika so etwas wie das deutsche Wichteln.
Auch ein interessanter Programmpunkt in dieser Zeit war für Talea Wortmann ein deutscher Weihnachtsmarkt. Dort wurde am Anfang zum Beispiel die deutsche und die amerikanische Nationalhymne gesungen. „Es war ganz lustig, unsere Hymne mal mit amerikanischen Akzent zu hören“, sagt die Schülerin mit einem Schmunzeln. Außerdem gab es viel deutsch angehauchtes Essen wie Schnitzel oder Bratwurst. Und auch eine Kirmes war auf dem Markt. Aber die Amerikaner nannten dies „Karneval“.
Selbstverständlich hat Talea ihre Familie an Weihnachten vermisst. In der Zeit vor dem 24. Dezember war alles gut, aber als dann der 24. Dezember da war und Talea nichts wirklich Weihnachtliches gemacht hat und auf Instagram und Snapchat gesehen hat, wie alle in Deutschland Heiligabend feiern, war sie schon etwas traurig, nicht in Telgte zu sein. Denn für sie gab es erst am 25. Dezember die Bescherung. In Amerika beginnt Weihnachten am Christmas Day, dem 1. Weihnachtsfeiertag. Am Tag davor ging ihre Familie essen.
Am Ende muss die Telgterin doch sagen, dass sie das Weihnachten in Telgte bevorzugt. „Dadurch, dass Weihnachten für mich hier etwas anders ist, kann ich, wenn ich nächstes Weihnachten wieder in Telgte bin, schätzen, wie viel es mir eigentlich bedeutet,“ betont Talea Wortmann.
 
Franziska Ix

 
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