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Bildungsministerin steht Schülerreportern Rede und Antwort

Bildungsministerin steht Schülerreportern Rede und Antwort

„Ich bin froh, dass ihr alle hier seid.“ Mit diesen Worten begrüßte Anja Karliczek die gut 80 jungen Journalisten von Schülerzeitungen, lokalen Zeitungen und auch Online-Seiten im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin. Die Teilnehmer des Jugendpressetages hatten die Möglichkeit, der Ministerin für Bildung und Forschung ihre Fragen zu stellen. Auf manche hatte die Ministerin eine klare Antwort, bei anderen blieb es vage.
Eine Frage war zum Beispiel, in welchen Punkten Karliczek von dem deutschen Schulsystem überzeugt ist. Und auch wie sie die Bildung in zehn Jahren in Deutschland sieht. Die Ministerin wies auf die Bildung in Ländern wie Kanada hin und sagte, dass in Kanada die Integration leichter ist und sie in der Breite genauso gut sind wie Deutschland. Aber sie betonte: „Deutschland hat sehr leistungsfähige Hochschulsysteme und ist in der Spitze besser als Kanada.“

Beim Thema Bildung in zehn Jahren sagte sie: „Wir reden unsere Bildung eigentlich schlechter als sie ist. Wir müssen einfach schauen, wo kann man etwas verbessern. Wo es schon gut läuft, ist es doch gut.“
Eine andere junge Journalistin fragte, warum im Zeitalter der Globalisierung die Bildung noch Ländersache ist. Darauf antwortete die Ministerin, dass man sich überlegen müsste, wie man schneller zusammenarbeiten kann.
Außerdem stellten einige Teilnehmer Fragen zu der Digitalisierung an Schulen. Anja Karliczek ist der Meinung, dass dies sehr wichtig ist: „Alle Schulen sollten die Möglichkeit für eine digitale Grundausstattung haben.“ Aber nicht alle Lehrer kämen mit den neuen Techniken wie den modernen Smartboards klar. Und die Schüler würden diese dadurch nicht viel nutzen. Für Anja Karliczek ist das ein großes Thema, das ihr noch Sorge bereitet.
Was für viele Schüler auch oft ein Problem ist, ist der Belastungsdruck in der Schule. Dazu hatte ein Journalist im Voraus eine Umfrage auf Instagram gestartet und stellte dann die Frage, was die Ursachen für diese Schulbelastung sein könnten. „Das ist eine sehr spannende Frage, denn bei uns war diese Belastung noch gar nicht so schlimm“, erzählte Anja Karliczek. Ein Problem sieht sie in bei den Eltern, die ihr Kind unbedingt aufs Gymnasium schicken wollen. So entsteht Leistungsdruck. Sie betonte: „Ich werbe dafür, dass Deutschland ein Land der immerwährenden Chancen ist. Es ist nie zu spät, sich weiterzuentwickeln.“
Anschließend ging die Gruppe die wenigen Schritten zu dem beeindruckenden Gebäude des Futuriums, das laut Direktor Stefan Brandt im September 2019 eröffnet wird. Die Journalisten haben einen exklusiven Eindruck hinter die Kulissen des Museums der Zukunftsforschung bekommen. In Zukunft kann man dort nicht nur eine Ausstellung besuchen. Die Besucher können selbst Dinge ausprobieren oder mit anderen diskutieren. Es soll auch Workshops für zum Beispiel Schulen geben und eine Box, womit Lehrer ihren Unterricht gestalten können.

Franziska Ix

Fotos von Franziska Ix und Bundesministerium für Bildung und Forschung

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